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Motorentechnik


  Aus dem Motorsport kommend besteht bei Axel Speck schon seit seiner Kindheit ein großes Interesse an Motoren.
Mit 15 Jahren hat er begonnen Motorradmotoren zu reparieren und zu tunen. Während des Studiums an der RWTH-Aachen arbeitete Axel Speck einige Jahre in der Forschung an einem Motorprüfstand. Die Diplomarbeit bestand aus der Konstruktion eines Einzylinder-Transparent-Motors. Im Rahmen dieser Arbeit wurde die Fertigung betreut sowie die Montage selbst durchgeführt. Abschließend wurde der Forschungsträger bei einem großen deutschen Automobilzulieferer erfolgreich in Betrieb genommen. Der Motor gehörte Anfang der 90er Jahre zu einem der ersten Motoren, bei denen man die Verbrennung mit bloßem Auge durch einen Quarzglasring beobachten konnte.

Neben zahlreichen anderen Projekten war Speck Engineering als Subunternehmen in den 90er Jahren konstruktiv an der Entwicklung des VW VR12 Motors beteiligt.

Heute steht die Entwicklung und Fertigung von Prototypen und Forschungsmotoren sowie deren Nebenaggregate im Vordergrund.
Im Bereich der Forschungsmotoren seien besonders Motoren mit optischem Zugang zur Untersuchung von Gemischbildung und Verbrennung genannt. In diesem Bereich gibt es im Hause Speck Engineering die verschiedensten Lösungen, mit deren Kombination nahezu der gesamte Brennraum eingesehen werden kann.

Als einer der Höhepunkte der Transparentmotorenentwicklung kann ein 4 Zylinder Benzinmotor mit Benzindirekteinspritzung auf Basis von Serienmotoren angesehen werden. Bei diesen Motoren beträgt der seitliche optische Zugang an einem Zylinder über 90% des Kolbenhubs. Eigens für diese Forschungsträger wurden bei Speck Engineering spezielle Dichtelemente wie Kolbenringe und Zylinderkopfdichtungen entwickelt. Zur Herstellung der Kolben wurden eigene
Gussmodelle erstellt. Höchste Präzision ist bei der Auslegung
und der Fertigung der gläsernen Elemente und deren Lagerung nötig.

Die Zylinderköpfe werden zusätzlich mit Endoskopzugängen ausgerüstet. Während der gesamten Entwicklungsphase wurde eine FMEA furchgeführt. Hoch belastete Bauteile werden gesonderten Materialprüfungen unterzogen. Die Projekte werden bis zur Inbetriebnahme des Motors auf einem Kundenprüfstand betreut. Eine kurzfristige Ersatzteilversorgung ist bei Bedarf gewährleistet.

Die meisten Konzepte unserer Transparentmotoren sind auf beliebige Basismotoren übertragbar.